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3 Tipps, wie du deinen Hund glücklich machst.

Seinen Hund glücklich zu machen, wünscht sich wohl jeder Hundehalter. Doch was macht ein glückliches Hundeleben aus? Sind es die gemeinsamen Spaziergänge? Die richtige „Auslastung“? Oder das richtige Futter? Vielleicht auch das gemeinsame Spiel mit seinen Hundefreunden? Was braucht ein Hund, um wirklich glücklich zu sein? Mit unseren 3 Tipps geben wir dir eine Idee davon, was Hunde wirklich glücklich macht.

1. Die sichere Basis

Jeder Hund braucht ein Zuhause, in dem er sich wohlfühlt. Neben der Versorgung von Grundbedürfnissen, wie Futter, Wasser, einen Rückzugsort und gesundheitliche Versorgung, ist es vor allem wichtig zu seinem Hund eine gute Beziehung aufzubauen. Dazu gehört, dass du deinem Hund in schwierigen Situationen Schutz gibst z.B. während eines Tierarztbesuches oder indem du andere Hunde abschirmst, wenn sie deinen Hund bedrängen. Zudem solltest du dich als Bindungspartner durch spannende Unternehmungen auszeichnen. Gemeinsame Erlebnisse schweißen euch zusammen und dein Hund wird verstehen, dass es mit dir an seiner Seite nie Langweilig wird. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass dein Hund sich auf dich verlassen kann. Dazu gehört sowohl, dass dein Hund sich auf dein Zurückkommen verlassen kann, wenn du ihn allein Zuhause lässt, als auch, dass dein Hund klare Regeln bekommt, die du durchsetzt und selbst einhältst. Heute „ja“ und morgen „nein“, wird deinen Hund durcheinander bringen und deine Qualität als Bindungspartner verschlechtern. Meine was du deinem Hund sagst und gehe achtsam mit deinen Kommandos um!

2. Ruhe und Schlaf

Kaum zu glauben aber Hunde brauchen ca. 17-20 Stunden Schlaf. Natürlich nicht an einem Stück. Der Hund durchlebt am Tag immer wieder kurze Schlafperioden, die nach Möglichkeit auch nicht unterbrochen werden sollten. Diese Schlafperioden sind nicht nur für die Erholung deines Hundes wichtig, sondern unterstützen auch wichtige Gedächtnisprozesse z.B. bei der Fixierung von Lernprozessen. Informationen von Bewegungsabläufen, Ereignissen und Fakten, werden in Regionen des Großhirns überspielt und dort weiter verarbeitet. Besonders emotionale Ereignisse werden in der Tiefschlafphase verarbeitet und abgespeichert. Bei älteren Hunden verändert sich meist die Schlafrhythmik. Die Schlafphasen werden länger und häufiger als bei jüngeren Hunden. Damit dein Hund glücklich und gesund ist, solltest du ihm somit ausreichend Raum für Erholung geben. Gerade junge Hunde müssen zu diesem Glück manchmal gezwungen werden. Hier empfehlen wir nach dem Spaziergang, Training oder dem gemeinsamen Spiel eine kleine Zwangspause. Oft reicht es schon aus, wenn du deinen Hund in sein Körbchen schickst, nach einer kurzen Protestphase stellt sich meist sehr schnell die Ruhephase ein und dein Hund beginnt zu dösen.

3. Die Erziehung

Obwohl die Erziehung schon bei Tipp Nr. 1 erwähnt wird, hat sie doch einen besonderen Stellenwert. Erziehung darf nicht mit Training verwechselt werden. Im Training werden Verhaltensweisen mit Kommandos verknüpft und abgefragt. Die Erziehung dient dazu deinem Hund die Welt zu erklären und ihn in deinen Alltag einzugliedern. Wichtig ist hier, neben den Einhalten von Regeln, dass dein Hund die Möglichkeit bekommt sich an die Geräusche, Gerüche, und verschiedene Alltagssituationen in deinem Leben zu gewöhnen. Das beginnt bei der Stubenreinheit, geht über die Geräuschkulisse des Staubsaugers und anderer Haushaltsgeräte und endet beim Alleinbleiben. Auch das Kennenlernen von Grenzen und der Bedeutung des Wörtchens „Nein“, sind wichtig, für ein glückliches Hundeleben.

Jetzt durchstarten!

Zu jedem dieser 3 Tipps findest du passende Trainingsinhalte in unserer App. Falls du Fragen zu diesem Thema hast oder ein anderes Anliegen mit deinem Hund hast, helfen wir dir gerne in unserem Trainer-Chat weiter. Dort kannst du deine ganz individuellen Fragen mit einem unserer professionellen Hundetrainer besprechen.

Wir wünschen dir ganz viel Freude beim Umsetzen der Tipps ☺️.

Von Sarah Mertes

Zertifizierte Hundetrainerin

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