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4 Tipps wie du deine Mensch-Hund-Bindung stärken kannst

Viele Hundebesitzer wünschen sich eine starke Bindung zu ihrem Hund. Wir erklären dir, was Bindung überhaupt bedeutet, wie sie sich von dem Begriff Beziehung unterscheidet und geben dir 4 Tipps, wie du die Bindung zu deinem Hund stärken kannst.

Beziehung und Bindung

Die Begriffe Beziehung und Bindung werden sehr schnell durcheinander geworfen, obwohl sie sich in einigen Komponenten unterscheiden. In einer Beziehung geht es darum, ein funktionales gemeinsames Ziel zu verfolgen. Das bedeutet, beide Beteiligten profitieren voneinander, ob in Konfliktsituationen, der Beschaffung von Nahrung oder sonstigen Kooperationen.

Die Bindung ist da schon exklusiver, denn hier kommen Emotionen ins Spiel. Eine Bindung zwischen Hund und Mensch zeichnet sich dadurch aus, dass die Nähe des Anderen aufgesucht wird, eine Basissicherheit gegeben wird, in der sich Hund und Mensch sicher und frei verhalten können, z.B. im Spiel und beim Erkunden neuer Gegenden. Auch eine Trennungsreaktion sowie das Aufsuchen des Anderen in einer unlösbaren Situation, zeichnet eine bestehende Bindung zwischen Hund und Mensch aus.

Dein Hund kann auch zu mehreren Personen und Tieren eine Bindung aufbauen. Jedoch kann kein Bindungspartner von einem Anderen einfach ersetzt werden. Jeder Bindungspartner bringt seine eigenen individuellen Eigenschaften mit und ist somit wichtig für deinen Hund.

Obwohl jeder Bindungspartner seine ganz eigenen Vorzüge für deinen Hund mit sich bringt, können verschiedenen Faktoren die Bindung zu deinem Hund verstärken.

1. Bleibe für deinen Hund attraktiv!

Sind zwei Beziehungspartner attraktiv füreinander, stellt das die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Bindung dar. Attraktivität bedeutet hier, dass die gemeinsame Zeit abwechslungsreich gestaltet wird. Egal ob spannende Spaziergänge, auf denen es etwas zu entdecken gibt, gemeinsame Aktivitäten, z.B. Fellpflege, Kuscheln, Spielen im Alltag, oder ein gemeinsames Hobby, z.B. Trickdogging, können deine Attraktivität für deinen Hund steigern. Erlebe mit deinem Hund Abenteuer und sammelt gemeinsame Lebensmomente! Durch jede gemeinsam durchlaufene Herausforderung verstärkt sich eure Bindung zueinander!

2. Bleibe verlässlich und vertraut für deinen Hund!

Als exklusiver Bindungspartner ist es wichtig für deinen Hund, dass er sich auf dich verlassen kann. Dabei geht es weniger darum, dass du ihn regelmäßig fütterst, sondern viel mehr darum, dass du Regeln aufstellst, sie selbst einhältst und konsequent dabei bist. Heute so und morgen anders sorgt dafür, dass dein Hund das Vertrauen in dich verliert. Routinen im Alltag und Regeln geben deinem Hund die nötige Sicherheit, die er sich von seinem vertrauten Bindungspartner wünscht.

3. Arbeite an einer emotional stabilen Persönlichkeit!

In der Wissenschaft wird derzeit viel daran geforscht, wie sich bestimmte menschliche Eigenschaften auf die Persönlichkeitsentwicklung und Bindung zu ihren Hunden auswirken. Emotional stabile Hundehalter haben oft einen klareren Umgang mit ihrem Hund, sind ein verlässlicher Partner und fördern so die Freundlichkeit und Verspieltheit ihres Hundes. Für die Entwicklung deines Hundes ist es also auch wichtig, welche Persönlichkeitseigenschaften du mit in die Beziehung bringst.

4. Sei für deinen Hund da, wenn er dich braucht!

Es gibt immer wieder Situationen, in denen dein Hund mit einer Situation überfordert ist. Sei es als kleiner Welpe in einer Hundebegegnung oder bei einer unangenehmen Behandlung beim Tierarzt. Deinem Hund Schutz und Beistand in solchen Momenten zu geben, ist deine Pflicht als verlässlicher Bindungspartner. Wichtig ist hier zu erwähnen, dass Schutz geben und Bemitleiden nicht gleichzusetzen sind. Mitleid würde in einer solchen Situation dazu führen, dass dein Hund noch unsicherer wird, weil selbst sein verlässlicher Partner mit der Situation überfordert scheint. Gebe deinem Hund stattdessen das Gefühl, dass du alles im Griff hast und ihm als Fels in der Brandung zur Seite stehst!

Auch wenn es schön ist, eine starke Bindung zu seinem Hund zu haben, sollten wir nicht vergessen, ihn auch mit anderen Bezugspersonen vertraut zu machen, die ihn hin und wieder betreuen können und das von Anfang an! Nur so schützten wir unseren Hund vor einer Trennungsproblematik.

Werdet ein Team!

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Von Sarah Mertes

Zertifizierte Hundetrainerin

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