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5 Tipps für das Gehen an lockerer Leine

Sehnst du dich nach einem langen entspannten Spaziergang mit deinem Hund? Spaziergänge sollen erholsam für Hund und Besitzer sein, doch spätestens wenn der Hund mit strammer Leine durch die Haustür prescht, ist es oft dahin mit der Entspannung. Das Gute ist, es geht auch anders! Wir von Pupy haben 5 Tipps für dich, wie du bereits schon beim Verlassen der Haustüre mehr Entspannung und Ruhe in euren Spaziergang bringen kannst.

1. Das Anleinen

Hier entsteht meist schon der erste Stress bei Hund und Halter. Damit das nicht passiert, kannst du jedes Anleinen, ganz gleich ob zuhause oder unterwegs, mit einem Ritual verknüpfen. Gebe deinem Hund ein bekanntes Kommando, z.B. Sitz oder Platz, ehe du ihm Halsband und Leine anlegst. Anschließend kannst du deinen Hund mit einem Leckerli oder verbalem Lob belohnen. Wichtig ist, dass das Ritual ruhig von statten geht. Ist dein Hund generell unruhig, bevor es auf den Spaziergang geht, kannst du mithilfe eines Ruherituals oder einem konditionierten Entspannungssignals arbeiten.

2. Der sichere Hafen

Manche Hunde ziehen an der Leine, weil sie einer unangenehmen oder bedrohlichen Situation aus dem Weg gehen wollen. Achte auf die Körpersprache deines Hundes und führe deinen Hund bei Hundebegegnungen an der Leine, immer auf der dem anderem Hund abgewandten Seite. Du kannst deinen Hund in gruseligen oder unheimlichen Situationen auch Sicherheit geben, indem du deinen Hund zwischen deine Beine nimmst oder dich schützend vor ihn stellst.

3. Freizeit- und Trainingsmodus

Immer konsequent den Trainingsmodus einzuhalten und an der Leinenführigkeit arbeiten, fällt keinem Hundebesitzer leicht. Deswegen bietet es sich an, ein Ritual einzuführen, welches deinem Hund signalisiert, dass er nun auch einmal etwas ziehen darf, bzw. eine leichte Spannung auf der Leine okay ist. Dafür kannst du deinen Hund ein Geschirr anziehen und ihn vom Halsband auf das Geschirr umschnallen. Geschirre sind dafür da, dass ein Hund etwas ziehen kann, z.B. einen Schlitten oder eine andere Last. Natürlich gelten auch hier Regeln, denn durch die Gegend ziehen lassen solltest du dich auch nicht von deinem Hund. Das Geschirr soll dir nur ermöglichen, etwas inkonsequenter sein zu dürfen, wenn du mal keine Zeit oder auch Lust hast zu trainieren – es ist euer Freizeitmodus!

4. Stimmung und Körperhaltung

Die Leine ist etwas positives und du solltest sie auch als solches betrachten. Hunde können durch Stimmungsübertragung unsere Gefühlswelt wahrnehmen und spiegeln. Daher ist es enorm wichtig, selbst entspannt und ruhig zu bleiben, wenn wir mit unserem Hund spazieren gehen. Ein an der Leine ziehen deinerseits während einer Hundebegegnung, kann für deinen Hund als Zeichen für seinen Startschuss nach vorn aufgefasst werden.

5. Geduld

Hunden ist es nicht in die Wiege gelegt worden, brav neben seinem Menschen her zu laufen. Gerade im ersten Lebensjahr gibt es für unsere Hunde so viel Neues zu entdecken. Daher ist bei jedem Gehorsamkeitstraining deine Geduld gefragt. Es geht nicht darum, so schnell wie möglich ans Ziel zu kommen, sondern langfristig eine harmonische Beziehung zu deinem Hund aufzubauen. Übe dich also in Geduld und sei nicht enttäuscht, wenn es im Training mal langsamer voran geht. Manchmal hilft eine kleine Pause, um dann wieder entspannt und locker mit dem Training weiterzumachen!

Mit unserer Pupy App kannst du dich an deine Trainingseinheiten erinnern lassen. Tägliche Tipps und weitere Fachartikel unterstützen dich und deinen Hund dabei, eure Ziele langfristig zu erreichen. Lade dir heute die Pupy App herunter und starte gleich mit deinem ersten Training!

Von Sarah Mertes

Zertifizierte Hundetrainerin

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