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Silvester mit Hund – So erkennst du Stress, Angst und Furcht.

Silvester ist für viele ein Anlass zu feiern. Partys, laute Musik, Wunderkerzen und Feuerwerk gehören einfach mit dazu. Doch viele Hundehalter, haben ein eher mulmiges Gefühl, wenn sie an Silvester denken. Der Grund: Ihr Hund hat Angst.

Doch wie erkennst du eigentlich, ob dein Hund Angst, Stress oder Furcht hat und wann solltest du handeln?

In diesem Blogbeitrag lernst du den Unterschied zwischen Angst, Stress und Furcht kennen und lernst die spezifischen Signale deines Hundes zu erkennen.

F.A.S. – Furcht, Angst, Stress

Furcht → Ist eine gerichtete Reaktion auf eine (auch zu bewältigende) bedrohliche Situation.

Angst → Ist eine ungerichtete Reaktion auf eine Erfahrung oder nicht konkret erfassbare Situation, die scheinbar nicht zu bewältigen ist.

Stress → ist eine unspezifische Reaktion des Körpers auf eine (auch potenzielle) Belastung.

Stressoren, können eine solche Belastung hervorrufen.

Hat mein Hund Angst?

Die beste Möglichkeit, um festzustellen, ob dein Hund Furcht, Angst oder Stress hat, ist auf seine Körpersignale zu achten.

Mögliche erste Anzeichen von F.A.S. können sein:

  • leicht nach hinten oder zur Seite gerichtete Ohren
  • gesenkte Rute
  • gefurchte Stirn
  • langsamere Bewegungen oder Erstarren
  • leicht erweiterte Pupillen
  • sich nach dem Halter umsehen
  • hektisches suchen nach Fluchtmöglichkeiten
  • hecheln mit engerer Maulöffnung
  • verweigern von Futter oder schnellere Futteraufnahme
  • stärkeres kauen auf Spielzeug
  • unspezifische individuelle Anzeichen

Zeigt dein Hund eines oder mehrere dieser Anzeichen, gilt es bereits Management Maßnahmen zu ergreifen.

Meinen Hund bei Angst beruhigen:

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie du deinen Hund bei Angst, Stress, Furcht beruhigen kannst. Hier ein paar Beispiele:

  • Nähe anbieten und ggf. streicheln
  • Schutz anbieten z.B. Hundebox, zwischen den Beinen, unter einem Tisch etc.
  • Ablenkung z.B. durch Futterpuzzle oder gemeinsames Spielen
  • Bewegung (bitte nicht an Silvester draußen, sondern lieber innerhalb des Hauses)
  • Konditioniertes Entspannungssignal (jetzt kostenloses Training starten!)
  • Stressoren (an Silvester z.B. Licht und Geräusche) abmildern, z.B. Fenster abdunkeln, Fernseher oder Radio einschalten
  • Deinen Hund nicht alleine lassen
  • Spezifische Rituale zwischen dir und deinem Hund

Wir hoffen, diese Tipps helfen dir und deinem Hund weiter! Falls du noch mehr zum Verhalten deines Hundes lernen möchtest oder gleich mit dem Silvestertraining beginnen möchtest, dann lade dir jetzt unsere App herunter!

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Mein Hund bellt im Auto – was kann ich tun?

Kann dein Hund bei der Autofahrt so richtig entspannen? Nein? Dann geht es dir, wie vielen Hundehaltern. Denn obwohl der geliebte Familienhund am liebsten überall mit hingenommen werden soll, wird oft vergessen, dass Autofahren genauso geübt werden muss, wie Sitz und Platz!

Warum bellt mein Hund im Auto? – Ursachen:

Um ein Problem an der Wurzel zu packen, müssen wir zunächst die Ursache herausfinden. Die Ursachen, warum dein Hund im Auto unruhig ist oder sogar winselt und bellt sind sehr vielfältig. Ist dein Hund noch nie Auto gefahren und hat bei seiner ersten Fahrt eher Erfahrungen mit Übelkeit, Aufregung und gestressten Menschen gemacht, verbindet er zunächst nichts Positives mit der Fahrt. Ähnlich wie Hunde, die mit dem Auto lediglich zu den Untersuchungen beim Tierarzt oder Hundefriseur gefahren werden.

Weitere Ursachen, können sein:

  • Stress, Angst oder Furcht
  • Übelkeit
  • Frust
  • Schmerzen
  • Unterforderung oder Überforderung
  • Mobbing im ökologischem Sinn

Warum kann auch Mobbing eine Ursache sein?

Der ökologische Begriff von Mobbing bei Haushunden, beschreibt das Anzeigen von einer auftauchenden, potenziellen Gefahr, durch schrille, lautstarke und oftmals auch mit heftigen Bewegungen verbundene Warnlaute – oder einfach gesagt, durch heftiges Bellen. Diese Warnlaute schienen eines der ersten Dienste gewesen zu sein, die der Hund für den Menschen übernahm. Mit zunehmender Enge z.B. in einem geschlossenen Raum oder eben einem Auto kann Mobbing-Verhalten vermehrt gezeigt werden.

Autofahren mit Hund muss gelernt werden

Was kann ich nun tun, damit mein Hund sich während der Autofahrt entspannt? Falls dein Hund noch keine negativen Erfahrungen mit dem Autofahren gesammelt hat, empfehlen wir dir, ihn ganz langsam an das Autofahren zu gewöhnen:

DAS AUTOFAHR-TRAINING FÜR ANFÄNGER UND WELPEN

Dein Hund hat noch keine negativen Erfahrungen mit dem Autofahren gesammelt.

  • Gehe mit deinem Hund zunächst spazieren und achte darauf, dass alle seine weiteren Bedürfnisse (Trinken, Fressen, Schlafen, Spielen, Zuneigung) so gut es geht erfüllt sind. Dann übt ihr zunächst, das entspannte Ein- und Aussteigen aus dem Auto. Eine genaue Anleitung dazu findest du in unserer App.
  • Nachdem dein Hund einige Male entspannt ein- und ausgestiegen ist machst du Zuhause eine kleine Pause, wo dein Hund die Möglichkeit hat sich zu entspannen (15-20 Minuten).
  • Anschließend geht es erneut zum Auto, wo dein Hund das erste Mal im Auto gesichert wird. Dazu legst du deinem Hund schon bevor er in das Auto steigt, sein Sicherheitsgeschirr an. Falls du eine Hundebox benutzt, lässt du deinen Hund einfach, wie davor trainiert einsteigen und belohnst ihn anschließen.
  • Dann sicherst du deinen Hund im Auto, gibst ihm etwas zur Entspannung und Beschäftigung. Hier kannst du intuitiv entscheiden, was deinem Hund guttut, solange es ungefährlich für deinen Hund ist. Einige Hunde schlecken gerne an einem gefüllten KONG, kauen auf einem Tau herum oder entspannen sich, wenn sie einen bestimmten Dufstoff (Adaptil) oder bestimmte Musik (Relaxopet, Entspannungsmusik) hören. Ein zuvor konditioniertes Entspannungssignal, kann sich ebenfalls positiv auswirken.
  • Nachdem dein Hund seine Beschäftigung bekommen hat, startest du den Motor. Reagiert dein Hund entspannt auf das Geräusch, kannst du eine erste ruhige Strecke mit deinem Hund fahren. Wichtig ist, dass du darauf achtest, die Fahrten entspannt zu beenden und dich nicht auf ein bestimmtes Kilometerziel fokussierst. Die erste Fahrt können auch nur wenige Meter sein! Nach und nach kannst du die Strecken dann behutsam steigern.
  • Wie schnell du die Strecken verlängern kannst und wie lange es braucht, bis dein Hund sich im Auto entspannt ist sehr individuell.

DAS AUTOFAHR-TRAINING FÜR UNRUHIGE HUNDE

Dein Hund kennt bereits das Fahren mit dem Auto, zeigt aber Anzeichen von Stress.

  • Gehe mit deinem Hund zunächst spazieren und achte darauf, dass alle seine weiteren Bedürfnisse (Trinken, Fressen, Schlafen, Spielen, Zuneigung) so gut es geht erfüllt sind. Dann übt ihr zunächst, das entspannte Ein- und Aussteigen aus dem Auto. Eine genaue Anleitung dazu findest du in unserer App.
  • Nachdem dein Hund das entspannte Ein- und Aussteigen gelernt hat, machst du eine Trainingspause von 20 Minuten und wiederholst anschließend die Übung ein weiteres Mal. Das war es dann erstmal für den ersten Trainingstag.
  • Am nächsten Tag beginnst du damit ein Ritual aufzubauen. Nutze dafür verschiedenen Hilfsmittel z.B. einen Duftstoff (Adapitl, Lavendelöl), welches du ca. 30 Minuten, bevor dein Hund in den Wagen einsteigt als Spray versprühst.
  • Dann holst du deinen Hund und sicherst ihn im Auto und gibst ihm eine Kaubeschäftigung z.B. einen gefüllten KONG.
  • Anschließend setzt du dich auf den Fahrersitz und wartest bis dein Hund beginnt sich mit dem Kauartikel zu beschäftigen. Dann beendest du das Training, wenn dein Hund sich einige Zeit entspannt verhalten hast. Funktioniert das beginnst du damit den Motor zu starten oder anschließend auch kleinere Strecken zu fahren. Achte auch hier immer darauf, dass die Fahr entspannt beendet wird.

Weitere Trainingstipps:

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Hundebegegnungen meistern – Wie lernt mein Hund andere Hunde zu ignorieren?

Hundebegegnungen sollten eigentlich etwas völlig natürliches im Alltag mit seinem Hund sein. Doch für sehr viele Mensch-Hund-Teams bedeutet es Stress. Sei es, weil der eigene Hund wild an der Leine zieht, bellt oder nach vorne springt oder weil ein fremder Hund unangeleint auf dich und deinen Hund zustürmt – die Begegnung mit anderen Mensch-Hund-Teams ist nicht immer einfach.

Hundebegegnungen meistern

Allein dieser Titel „Hundebegegnungen meistern“ sorgt schon bei vielen Menschen dafür, dass sich ihr Puls leicht erhöht. Trotzdem wollen wir dir heute zeigen, dass es weder einen Grund geben muss beim Kontakt mit anderen Mensch-Hund-Teams in Panik zu verfallen, noch gibt es einen Grund dafür, dass dein Hund lernen sollte andere Hunde zu ignorieren.

Deinem Hund beizubringen andere Hunde zu ignorieren, würde bedeuten, dass wir ihm verbieten sozial mit anderen Hunden zu interagieren. Da unser Hund aber für ein glückliches Hundeleben den Kontakt zu anderen Hunden braucht, es im Tierschutzgesetz sogar vorgeschrieben ist und eine Hundebegegnung dadurch auch nicht zwingend besser wird, raten wir davon ab.

Besser ist, wenn dein Hund lernt, entspannt durch Hundebegegnungen zu gehen. Dafür müssen folgende Regeln eingehalten werden.

  1. Beide Mensch-Hund-Teams (Hund und Mensch) müssen den Kontakt wollen. Achte dabei auf die Körpersprache deines eigenen Hundes und die des anderen Mensch-Hund-Teams.
  2. Die Hunde haben erst Kontakt, nachdem du deinem Hund die Freigabe dazu gibst.
  3. An der Leine wird nicht gespielt.
  4. Die Leine bleibt im Kontakt mit anderen Hunden immer locker.
  5. Sobald einer der Hunde Anzeichen von Angst, Stress oder Furcht zeigt, wird der Kontakt unterbrochen und von den Hundehaltern untereinander kommuniziert.

Wie mein Hund lernt entspannt an anderen Hunden vorbeizugehen

Natürlich solltest du mit deinem Hund zunächst üben, dass er nicht zu jedem Mensch-Hund-Team hinzieht. Das machst du, indem du mit deinem Hund die Leinenführigkeit und Impulskontrolle trainierst.

  • Dein Hund sollte lernen, schnellen Reizen, wie z.B. einem geworfenen Ball zu widerstehen. Erst bei Blickkontakt mit dir bekommt er entweder ein „Weiter“ und du gehst mit ihm an der Leine weiter oder ein „Ok“ und er darf den Ball holen.
  • In Hundebegegnungen erhöhst du zunächst den Abstand zu anderen Mensch-Hund-Teams und belohnst auch hier Blickkontakt, entweder mit Futter/Spiel oder falls das andere Mensch-Hund-Team einverstanden ist, mit Hundekontakt.

Euer Ziel ist, die Leine locker zu lassen. Je lockerer die Leine, desto entspannter bist du und dein Hund.

Mehr Tipps zum Thema Leinenführigkeit findest du in unserer App.

Wir wünschen dir viel Spaß beim Training mit deinem Hund!

Dein Pupy-Team

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Wie viel Stunden schlafen Hunde am Tag?

Schlaf, Ruhe und Entspannung sind nicht nur wichtig in unserem Leben, sondern auch im Leben deines Hundes. Bekommt dein Hund zu wenig Schlaf, kann das nicht nur folgen auf seine Stimmung haben, sondern auch negative Auswirkungen auf sein Lernverhalten, seinen Stoffwechsel und letztendlich seine Gesundheit.

In diesem Beitrag erfährst du, wie viel Schlaf dein Hund braucht, um gesund und glücklich zu sein. Außerdem zeigen wir dir, wie dein Hund sich am besten Erholen kann und welche Routinen ihn dabei unterstützen.

So viel Schlaf braucht mein Hund

Der Schlafrhythmus von Hunden verläuft, wie bei uns Menschen zyklisch und umfasst mehr Schlafstunden in der Nacht, als am Tag. Doch wie dir bestimmt schon aufgefallen ist, schläft dein Hund auch ziemlich häufig, wenn du arbeitest, kochst, oder im Café sitz. Beobachtungen an Straßenhunden konnten zeigen, dass sie ca. 50 bis 70 Prozent eines 24-Stunden-Tages mit Schlafen oder Ruhen verbrachten. Für ein gesundes Hundeleben empfehlen wir für erwachsene Hunde ca. 16-18 Stunden Schlaf und für Welpen und kranke Hunde ca. 20 Stunden.

Wie schlafen Hunde?

Du wirst dich bestimmt wundern, warum dein Hund so viele Stunden am Tag schlafen soll und das die restlichen Stunden ja kaum für euere täglichen Routinen reichen. Aber wir können dich beruhigen, dein Hund soll zukünftig nicht 16 Stunden am Stück schlafen, sondern verteilt über Tag und Nacht.

Meistens schlafen Hunde ca. 20-30 Minuten am Stück und durchlaufen dabei ein schnelles Muster aus Wachsein, Übergangsstadium, leichter Langsamschlaf, tiefer Langsamschlaf (meist NREM-Schlaf) und REM-Schlaf. Der REM-Schlaf oder auch Rapid-Eye-Movement-Schlaf ist eine sehr unruhige Phase des Schlafs und du kannst ihn oft an der Bewegung von Augen oder Gliedmaßen erkennen. Der NREM-Schlaf oder Non-Rapid-Eye-Movement-Schlaf ist hingegen ruhig und tief.

Warum ist der Schlaf für Hunde wichtig?

Ein gesunder und tiefer Schlaf dient nicht nur der Erholung und der Energieerhaltung sondern ist auch wichtig für wichtige Lernprozesse im Gehirn. So werden Erfahrungen, die im laufe des Tages gesammelt werden, sortiert und wichtige Informationen im Langzeitgedächtnis abgespeichert wohingegen unwichtiges wieder gelöscht werden.

Forscher fanden sogar heraus, dass Hunde, die nach einer Lernaufgabe eine Ruhepause von 20-30 Minuten machten, bessere Lernerfolge erzielten, als Hunde, die keine Zeit zum schlafen bekamen. Dabei wurde auch festgestellt, dass Hunde über ein deklaratives Langzeitgedächtnis verfügen, welches dafür sorgt, dass Hunde sich über einen langen Zeitraum an detaillierte Ereignisse zu erinnern können.

Folgen von Schlafmangel

Bekommt ein Hund zu wenig Schlaf, kann dies fatale Folgen für seine Gesundheit und Leistungsfähigkeit haben. Aufgrund der fehlenden Erholung während des Schlafs werden viele Hunde gereizt und zeigen Verhaltensauffälligkeiten, wie Unruhe und Raslosigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, übertriebenes Aggressionsverhalten oder auch überdrehtes Verhalten. Zudem neigen Hunde, die unter Schlafmangel leiden, häufiger zu Krankheiten, da das Immunsystem geschwächt ist. Der Stress den ein Hund unter Schlafentzug erfährt kann zur Langzeitfolge haben, dass dein Hund chronische Krankheiten des Herz-Kreislauf- und/oder Magen-Darm-Systems bekommt.

Unterstütze deinen Hund Ruhe und Erholung zu finden

Damit dein Hund ausreichend Schlaf und Erholung bekommt, braucht er einen Ort an dem er ungestört Rückzug findet – am besten in einem gemütlichen Hundebett. Der Platz für das Hundebett sollte nicht in Durchgangsräumen oder dem Flur sein, da dein Hund sonst dauernd gestört wird. Am besten stellst du das Hundebett an einem Ort auf, wo du dich häufig aufhältst aber wenig aktiv bist z.B. das Wohnzimmer oder falls du im Home-Office arbeitest im Arbeitszimmer. Trainiere mit deinem Hund das im Hundebett zu bleiben, damit du ihn im Laufe eines Tages dorthin schicken kannst.

Viele Hunde müssen zuerst lernen sich auch wirklich zu entspannen, während ihr Mensch seinen Alltag erlebt. Daher ist es wichtig, dass dein Hund lernt im Hundebett liegen zu bleiben, während du z.B. etwas im Haushalt erledigst. Besonders Welpen und junge Hunde sind sehr neugierig und würden dir ansonsten den ganzen Tag hinterherlaufen obwohl sie eigentlich todmüde sind. Ruherituale, wie unsere Entspannungsübung in der App oder gemeinsames kuscheln auf dem Sofa, können deinen Hund dabei unterstützen ausreichend Ruhe und Schlaf zu bekommen.

Ein letzter Tipp

Auch wenn der Alltag stressig ist und du viel auf deiner To-Do-Liste stehen hast, lohnt es sich, dich gemeinsam mit deinem Hund für ein paar Minuten zu entspannen. Lasse dich mit unserer App täglich an das Entspannungsritual erinnern und schaffe dir und deinem Hund Raum für eine kleine Pause zu zweit.

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Die Top 10 Mythen in der Hundeerziehung

Hundeforen, Facebook, Instagram, Bücher, Hundetrainer, Tierärzte, Fachzeitschriften, Klatschblätter, Fernsehsendungen etc. der Informationsmarkt in Sachen Hund ist riesig.

Ob das nun gut oder schlecht ist, lassen wir mal dahingestellt. Uns ist wichtig, dass du alles was du liest, hörst und siehst IMMER hinterfragst und NIE ohne darüber nachzudenken handelst. Ob Experte oder Laie, das Wissen über Hunde ist genauso wenig statisch, wie das Wissen über unsere eigene Art, deshalb bitten wir dich nachfolgende Mythen nicht in Stein gemeißelt zu sehen, sondern als Denkanstoß.

Die Top 10 der aktuellen Hundemythen:

Welpen haben Welpenschutz.

Fakt ist, es gibt eine Art Welpenschutz in der eigenen sozialen Gruppe. Das eigene Genmaterial wird geschützt, nicht jedoch fremdes Genmaterial. Fremde Welpen können bei Hunden sogar als Konkurrenz angesehen werden, was im schlimmsten Fall auch zum Angriff führen kann. Ist der Welpe also nicht mehr im Familienverbund (sprich: Mutter, ggf. Vater und Geschwister) gilt keine Form von Welpenschutz. Fremde Hündinnen können je nach Zyklusstadium anders auf Welpen reagieren, daher besteht hier nochmal gesonderte Vorsicht!

Hunde dürfen Zerrspiele niemals gewinnen.

Ein weit verbreiteter Mythos ist, dass gewonnene Zerrspiele, dem Hund ein Gefühl der Überlegenheit gegenüber seines Besitzers vermitteln. Das stimmt nicht so ganz! Wenn du und dein Hund eine gute Beziehung oder sogar eine Bindung zueinander habt, dann versteht dein Hund, dass es ein Spiel ist und kein Wegnehmen einer Ressource. Ein ausgelassenes Spiel besteht immer aus einem Wechsel zwischen gewinnen und verlieren. Warum sollte dein Hund immer der Verlierer sein? Durch einen Gewinn wird bei deinem Hund sein Selbstwertgefühl bestätigt und verbindet gleichzeitig eine positive Emotion mit dir und diesem Spiel. Lasse ihn also ruhig auch mal triumphieren!

Dein Hund muss immer hinter dir laufen und darf neue Räume/Gegenden immer erst nach dir betreten.

Wissenschaftliche Feldforschungen an Wölfen (z. B. Bloch) zeigen, dass Laufpositionen und Statusrang nicht gleichzusetzen oder abhängig voneinander sind. Es kann ganz unterschiedliche Gründe haben, warum ein Tier voran läuft und ein anderes das Schlusslicht bildet. Beispiele dafür wären: Kraft, bessere Ausdauer, Mut oder Neugierde. Es bringt dir also keinen Vorteil in deiner Machtposition, wenn du deinen Hund immer hinter dir laufen lässt. Rituale, dass dein Hund erst nach dir die Haustür verlässt sind aus Sicht der Sicherheit für deinen Hund jedoch durchaus sinnvoll. Wichtig ist, deine Vorläuferposition hat rein gar nichts, mit deiner Stellung gegenüber deinem Hund zu tun.

Belohnen mit Leckerlis sollte man vermeiden.

Ein Streitthema bei vielen Hundetrainern. Dazu möchten wir dir einen Denkanstoß geben: Wann lohnt es sich für deinen Hund, eine Änderung in seinem Verhalten auszuführen? Diese Frage ist individuell für jeden Hund, aber auch für jede Situation in der du mit deinem Hund bist. In dem Wort „Belohnung“ steckt das Wort „Lohn“. Eine Verhaltensänderung wird immer nur ausgeführt, wenn die Änderung für den Hund eine Verbesserung daraus entsteht. Mag dein Hund also keine Leckerlis, dann lohnt es sich nicht, dafür sein Verhalten zu ändern. Mag er Leckerlis, ist es sicherlich ein guter Anreiz seine Situation zu verbessern. Genauso gut, kannst du deinen Hund aber auch mit Spiel oder Zuneigung belohnen. Gerade, weil Futter endlich ist und dein Hund irgendwann satt. Tipp von unserem Trainer-Team: Finde zwei Belohnungen, die für deinen Hund belohnend sind und kombiniere sie. Du kennst deinen Hund am besten!

Alte Hunde können nichts mehr lernen.

Getreu nach dem Spruch: „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr“. Wäre ja eine schöne Ausrede, für alle die einen Hund erst im höheren Alter bei sich aufnehmen, stimmt aber nicht. Schon mal was von „erneuerbaren Zellen“ gehört? Gerade Zellen im Hippocampus (Lernzentrum) sind unglaublich plastisch, d.h sie erneuern und verändern sich, demnach kann auch ein alter Hund neues Lernen und ist immer noch in der Lage trainiert zu werden. Was nicht bedeuten soll, dass es ein leichter Weg ist, gerade bei unerwünschte Verhaltensweisen, mit dem der Hund schon etliche Male Erfolg hatte, können sehr hartnäckig sein und man sollte einen Trainer zu Rate ziehen. Melde dich mit solchen Anliegen gerne in unserem Trainer-Chat.

Die klären das unter sich.

Wir hoffen an dieser Stelle, dass es mittlerweile kein Mythos mehr ist, sondern dass dieser Satz bei mittlerweile allen Hundehaltern die Alarmglocken klingeln lässt.

Für alle die noch an diesem Satz festhängen: Was sollen sie denn regeln?

Wir hoffen allen ist klar, dass man bei einer Auseinandersetzung zwischen Hunden eingreifen kann, darf und auch sollte, sofern die Situation aus dem Ruder läuft. Mal abgesehen davon, dass ein kleiner 4Kg Hund wohl kaum gegen einen 40 kg Hund etwas entgegenzusetzen hat. Als zuverlässiger Bindungspartner ist es deine Pflicht deinen Hund in unsicheren Situationen als sicherer Hafen zur Seite zu stehen. Du trägst die Verantwortung für deinen Hund!

Hunde müssen immer freundlich zueinander sein, ansonsten haben sie ein Verhaltensproblem.

Ok. Frage: Magst du jeden Menschen? Hast du dich schon mal mit wem gestritten? Warum sollen unsere Hunde jeden anderen Hund mögen? Es gibt auch bei unseren Fellnasen Sympathien und eben auch nicht. Wichtig ist, zu wissen, dass es auch Situationsabhängig ist. Alter, Gesundheit, Geschlecht, Hormonstatus, alles Dinge die Freunde zu Feinden werden lassen können. Beobachte deinen Hund und du wirst schnell merken, mit wem er kann und mit wem eben auch nicht. Ein paar Freunde zu haben ist schön, aber mit jedem auf der Hundewiese befreundet zu sein, kann auch ganz schön stressig werden.

Hunde dürfen nicht mit in Bett, da du ihn sonst zum Chef machst!

Ein Rangordnungsproblem kann vielen Gründen zugrunde liegen, jedoch entsteht es nicht daraus, dass du deinen Hund bei dir schlafen lässt. Hunde entscheiden sich in der Regel dafür aufs Bett oder Sofa zu springen, da sie es genauso bequem finden, wie du auch. In der Regel fördert ein Kontaktliegen mit deinem Hund sogar eure Bindung! Es ist also kein Drama, solange du möchtest, dass dein Hund dir im Bett oder auf dem Sofa Gesellschaft leistet. Eine neue Studie hat sogar herausgefunden, dass Frauen besser schlafen, wenn ein Hund im Bett schläft. Möchtest du dennoch, dass dein Hund woanders schläft, hilft es ihm diesen Platz besonders komfortabel zu mache, z.B. indem du Futter oder Kauartikel dort in unregelmäßigen Abständen versteckst.

Ein Brustgeschirr ist besser als ein Halsband.

Ein Thema über das sich sicherlich viele Tierärzte und Hundetrainer streiten. Dazu möchten wir hier auch gar nicht viel ansprechen, denn auch wir sind keine Tierärzte! Fakt ist, das Brustgeschirr wurde ganz ursprünglich dafür verwendet, dass Hunde damit ziehen z. B. einen Schlitten. Fakt ist auch, dass ein Geschirr das Zuggewicht über den Körper gleichmäßig verteilt und ein Halsband eben nicht. Somit übt das Halsband bei hohem Zug kraft auf die Halswirbelsäule aus. Zieht dein Hund stark, liegt es also ganz bei dir, ob du es ihm schlicht weg abtrainierst, dann wird auch ein Halsband deinem Hund keinen Schaden zuführen oder ob du dich entscheidest ein Geschirr anzulegen. Was nicht bedeutet, dass man Ziehen nicht auch mit Geschirr abtrainieren kann. Es ist dein Hund, du entscheidest. Besser und Schlechter möchten wir hier nicht werten, unsere Trainer benutzen beides!

Hunde die knurren sind aggressiv.

Manchmal müssen wir Menschen uns einfach von unserem Bedürfnis nach Harmonie trennen und uns eingestehen, dass auch unsere Hunde, Missfallen einen Ausdruck verleihen dürfen. Wie sollen sie uns sonst zeigen, dass ihnen etwas nicht gefällt? Sprechen können sie nicht! Das Knurren und Zähne fletschen ist eine Warnung, dass ein anderer Hund oder auch wir etwas tun, was Missfallen bei unserem Hund auslöst. Das können sein: Schmerzen, Distanzunterschreitung etc. Wichtig hierbei ist, es darf nicht in mehr umschlagen! Den Hund lesen zu lernen ist dabei sehr wichtig. Bist du dir unsicher, solltest du also einen Trainer zu Rate ziehen! Schicke uns gerne in unserem Trainer-Chat Videos von einer Situation, bei der du eine Einschätzung haben möchtest.

Das waren nun unsere Top 10 Mythen rund um den Hund. Wir hoffen du konntest dir so einen guten Überblick verschaffen, falls du mehr Informationen zu einzelnen Themen möchtest, schaue doch mal in der Pupy App vorbei. Dort bekommst du regelmäßig Tipps für dich und deinen Hund und kannst dich bei Fragen an unsere professionellen Hundetrainer wenden.

Wir wünschen dir viel Spaß mit deinem Hund

Dein Pupy Team

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Tierschutzhunde – Erfahrungsbericht von Frederike

Von 900 Millionen Hunden weltweit, leben 700 Millionen von ihnen auf der Straße.

Dies ist eine enorm hohe Zahl. Aufgrund dessen freue ich mich sowie zahlreiche Tierschützer, über jeden einzelnen Hund aus dem Tierschutz, der ein tolles Zuhause in einer Familie findet.

Seit ein paar Wochen habe ich einen zweiten Hund aus dem Tierschutz. Somit lebe ich mit meiner siebenjährigen ehemaligen Straßenhündin Nala aus Rumänien und einem fünfmonatigen Junghund namens Swift aus Spanien zusammen. Beide haben ihre ersten Lebenswochen und -monate in einem Tierheim verbracht, bis sie zu mir einzogen.

Was es bedeutet einen Tierschutzhund aufzunehmen

Einen Hund aus dem Tierschutz zu adoptieren ist eine tolle Sache – sie ist aber auch nicht so einfach. Zuerst einmal muss eine geeignete Tierschutzorganisation gefunden werden – leider gibt es auch hier einige schwarze Schafe. Beide meiner Hunde haben besondere Adoptionsgeschichten und in den meisten Fällen läuft es nicht so, dass man sich irgendeinen Hund aussucht und dieser dann gleich bei einem einzieht. Bei Nala habe ich lange im Internet nach einem passenden Hund gesucht. Sie ist mein erster Hund und ich hatte keine besonderen Vorstellungen davon, was ich von einem Hund erwarte. Es sollte nur die Chemie stimmen. Irgendetwas kam bei allen Hunden dazwischen. Entweder der Hund war schon weg oder irgendwie passte dann doch nicht das Bauchgefühl.

Im Internet gibt es diverse Seiten wie tiervermittlungen.de und edogs.de, auf denen ich ebenfalls geschaut habe, die die zahlreichen Hunde aus Tierheimen in ganz Europa bündeln und auf denen ebenfalls ein Filter gesetzt werden kann. Ich zum Beispiel habe vor ein paar Monaten nach einem männlichen Hütehund-Junghund gesucht, am liebsten ein Border Collie (Mischling). Irgendwann sah ich Swift und es hat sofort geklickt. Er war allerdings schon reserviert. Durch Zufall hat sich ergeben, dass ausgerechnet bei ihm die Interessenten abgesprungen sind und ich ihn doch adoptieren könnte. Bei meiner Hündin Nala hatte ich damals für einen anderen Hund Interesse bekundet, aber die Vermittlerin schlug mir dann Nala vor – eine Hündin die dann mein komplettes Leben veränderte. Die Vorschläge von den Vermittelnden können also sehr hilfreich sein und sollten zumindest bedacht werden.

Kontrolliere auf jeden Fall, ob die Tierschutzorganisation seriös ist bevor du einen Hund aufnimmst. Anzeichen dafür sind, dass sich die Vermittelnden für dich und deine Wohnsituation interessieren, dich ausführlich über den Hund informieren und den Hund im Notfall auch wieder zurücknehmen würden. Außerdem werden in einer seriösen Tierschutzorganisation keine Welpen, die jünger als 16 Wochen sind vermittelt und die ausreisenden Hunde sind geimpft, geschippt und entwurmt.

Ich hatte dann im Jahre 2014 auf den Rat der Vermittlerin gehört und mir die besagte Hündin angeschaut – Nala war schon in einem Tierheim in Deutschland, sodass ich sie vorher besuchen konnte. Dies ist super hilfreich und sollte auf jeden Fall, wenn es möglich ist beansprucht werden. Swift kam direkt aus Spanien. Ihn konnte ich nicht vorher kennenlernen und es war ein deutlich größeres Risiko. In solchen Fällen bemühen sich aber seriöse Tierschutzorganisationen viele Informationen über den Aufenthalt der Hunde zu geben und dich regelmäßig mit Fotos oder Videos zu versorgen.

Nachdem ich mich dann jeweils für den Hund entschieden hatte, wurde bei mir zu Hause eine Vorkontrolle durchgeführt. Dabei wird kontrolliert, ob die Angaben über das Lebensumfeld wirklich stimmen und diese zu dem Hund passen. Im Normalfall entwickelt sich ein nettes Gespräch und ich habe bei Swift auch nochmal ein paar gute Tipps mit auf den Weg bekommen.

Nach der Vorkontrolle wird dann ein Schutzvertrag unterschrieben, welcher von einer seriösen Tierschutzorganisation immer aufgesetzt wird. Und dann beginnt das Abenteuer (neuer) Hund.

Der Weg ins neue Zuhause

Nala habe ich im Tierheim in Deutschland abgeholt. Swift wurde mit einem Transporter nach Deutschland gebracht und ich habe ihn an einer Sammelstelle abgeholt. Dabei ist es super wichtig den Hund gut zu sichern und ihm den Start in sein neues Leben so angenehm wie möglich zu machen. Nachdem Swift viele Stunden im Transporter gesessen hatte, musste er jetzt nochmal 500 Kilometer mit uns ins Ruhrgebiet fahren – eine enorme Beanspruchung für den Hund. Bei der Abholung solltest du deshalb immer eine Begleitung dabei haben – mich hat mein Freund begleitet und uns gefahren, sodass ich mich ganz auf Swift konzentrieren konnte. Jede Stunde haben wir eine kurze Pause gemacht, dafür sind wir von der Autobahn abgefahren und haben uns eine ruhige Wiese gesucht, um die Fremden Reize (z.B. Autobahnlärm) besonders gering zu halten.

Eingewöhnung braucht seine Zeit

Zuhause angekommen erleben die meisten Tierschutzhunde erstmal einen Kulturschock. Nala hatte noch nie zuvor ein Haus von innen gesehen und Swift hatte nur zwischendurch für eine kurze Zeit auf einer Pflegestelle gelebt und dann auch im Tierheim auf ein neues Leben gewartet. Je nachdem wie alt der Hund ist, müssen nun verschiedene Dinge beachtet werden. Nala war damals ungefähr ein halbes Jahr alt und Swift vier Monate. Umso jünger die Hunde sind, umso einfacher und schneller gewöhnen sie sich an ihr neues zu Hause. Achtung – auch hier bestätigen Ausnahmen die Regel! Da jeder Hund ein Individuum ist, gibt es auch hier sehr große Unterschiede und es kommt sehr auf die Erfahrung des Hundehaltenden und auf die Umstände an.

Als Nala bei mir einzog, hat es viel länger gedauert, bis sie sich eingewöhnt hat. Sie hatte sehr viel Angst und ich war einfach sehr unbeholfen, geschuldet der Tatsache, dass Nala mein erster Hund und allgemein der erste Hund in unserer Familie war. Aber trotz des schweren Starts ist aus Nala trotzdem ein toller Hund geworden. Swifts Eingewöhnung läuft momentan deutlich einfacher. Zum einen, weil er allgemein ein recht aufgeweckter Welpe ist, sobald er seine anfängliche Unsicherheit überwunden hat. Dazu kommt aber, dass ich mittlerweile viel mehr Ahnung von Hunden habe und Nala ihm als souveräner Ersthund ebenfalls viel beibringen kann.

Was du beim Einzug eines Tierschutzhundes beachten solltest.

Allgemein sind aber bei dem Einzug eines Hundes aus dem Tierschutz einige Sachen immer zu beachten. Zuerst solltest du darauf achten, dass der Hund immer gut gesichert sind. Die meisten Hunde kennen keine Autos, keine Fahrräder und sonstige andere Sachen, die für uns alltäglich sind. Damit der neu eingezogene Hund nicht gleich auf der Fahndungsliste landet, sollte er immer entweder mit einem Sicherheitsgeschirr oder mit der Kombination Geschirr und Halsband gesichert werden. Damit der Hund nicht immer an der kurzen Führleine bleiben muss, eignet sich der Gebrauch einer Schleppleine. Zusätzlich solltest du deinem neuen Familienmitglied genügend Zeit zum Einleben zugestehen und nicht zu viel von ihm erwarten. Es ist eine Meisterleistung für jeden Hund aus dem Tierschutz sich in Deutschland einzugewöhnen und das braucht Zeit sowie viele positive Erfahrungen mit fremden Menschen, Hunden und der Umwelt. Ebenfalls solltest du dich intensiv mit der Theorie rund um den Hund und Hundetraining beschäftigen und dir bestenfalls professionelle Unterstützung in Form einer Hundeschule oder einem Hundetrainer organisieren. Auch in der Pupy-App stehen wir dir mit Tipps und Trainingshilfen zur Seite und begleiten dich und deinem Hund bei eurer gemeinsamen Reise zu einem tollen Mensch-Hund-Team.

Auch bei uns hat es mit Nala einige Monate gedauert, bis wir wirklich zueinander fanden. Geholfen hat uns dabei ein gemeinsames Hobby. Jeder Hund profitiert davon, wenn er eine Aufgabe bekommt und auch ich kann es nur empfehlen sich etwas mit dem Hund zu suchen, was beiden Spaß macht. Die nächsten Jahre wird es immer wieder zu kleinen und größeren Problemen kommen, vor diesen Herausforderungen steht man aber mit jedem Hund – egal wo seine Herkunft liegt. Wichtig ist es, sich nicht entmutigen zu lassen und immer weiter nach neuen Lösungen zu suchen. Durch die intensive Beschäftigung mit deinem Hund wirst du dann durch unzählige tolle Augenblicke belohnt.

Ich will mir ein Leben ohne meine zwei tollen Tierschutzhunde Nala und Swift nicht vorstellen.

Adoption eines Hundes aus dem Tierschutz:

Vorteile:

  • Ein Tier bekommt ein besseres zu Hause; aktiver Beitrag zum Tierschutz
  • Sehr viele Hunde im Tierschutz; jeder kann einen passenden Hund finden (selbst „Rassewelpen“)
  • Nicht jeder Hund im Tierschutz hat eine schwierige Vergangenheit oder bringt Probleme mit sich (Informiere dich vorher ausreichend!)

Nachteile:

  • Oft ungewisse Vergangenheit; wenige Informationen allgemein über den Hund
  • Keine Garantie, dass der Hund gesund ist (besondere Vorsicht vor Mittelmeerkrankheiten beim Auslandstierschutz)
  • Mögliche Schwierigkeiten den passenden Hund zu finden, da du den Hund nicht immer vorher persönlich kennenlernen kannst.
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Einzelhund- oder Mehrhundehaltung?

Viele Hundeliebhaber schaffen sich nach einiger Zeit einen zweiten oder sogar noch mehr weitere Hunde an. Doch was ist besser? Einzelhund- oder Mehrhundehaltung?

Was bringt ein Zweithund mit sich?

Lebt nur ein Hund in einem Haushalt stehen für diesen Hund mehr Zeit und Aufmerksamkeit zur Verfügung. Vor allem bei sehr vielen Hunden in einem Haushalt ist es schwierig allen Hunden gerecht zu werden und sie nach ihren individuellen Bedürfnissen zu betreuen. Bei einem Einzelhund kann es einfacher sein Probleme zu erkennen und entsprechend zu reagieren. Ziehen zwei oder mehr Hunde an der Leine oder zeigen anderes unerwünschtes Verhalten, ist es deutlich schwieriger die Situation unter Kontrolle zu behalten. Wird für den Urlaub eine Urlaubsbetreuung benötigt oder ist man im Krankheitsfall auf Hilfe angewiesen, ist es ebenfalls deutlich einfacher für einen Hund Unterstützung zu bekommen. Darüber hinaus darf nicht vergessen werden, dass ein Hund deutlich günstiger in der Versorgung ist. Futter-, Tierarztkosten usw. verdoppeln oder vervielfachen sich bei mehreren Hunden. Außerdem binden sich Einzelhunde in der Regel enger an den Menschen und haben eine intensivere Beziehung. Je mehr Menschen und Tiere zu einem Haushalt gehören, desto länger dauert es für einen neuen Hund individuelle Bindungen einzugehen.

Faktoren, die für eine Mehrhundehaltung sprechen.

Jeder Hund ist anders und kann dein Leben in einem anderem Kontext bereichern. So kann jeder Hund durch seine individuellen Stärken für bestimmte Aufgaben gehalten werden, zum Beispiel für eine bestimmte Hundesportart oder die Therapiehundearbeit. Außerdem bieten die verschiedenen Charaktere der Hunde einen interessanten und tiefen Einblick in die Hundewelt und die innerartliche Kommunikation. Mit einem zweiten (oder mehr) Hund(en) haben die Hunde immer einen Freund zur Verfügung – sei es zum Spielen oder nur damit der einzelne Hund nicht so alleine ist. Ein souveräner Ersthund kann außerdem dem Neuling viel beibringen. Doch Achtung! Es wird sich ebenfalls unerwünschtes Verhalten vom anderen Hund abgeschaut. Nicht jeder Hund ist für eine Mehrhundehaltung geeignet und das sollte respektiert werden. Die Entscheidung zu einem Zweithund sollte also nicht nur aus persönlichen Gründen sondern immer auch mit einem Blick auf seinen jetzigen vierbeinigen Begleiter getroffen werden.

Was ist nun besser?

Es lässt sich nicht pauschal sagen, ob die Einzelhunde- oder Mehrhundehaltung besser ist. Es kommt ganz auf den Typ Mensch und Hund an, als auch auf die Vorstellung des Zusammenlebens. Umso mehr Hunde dazukommen, umso eingeschränkter sind die Freiheiten und umso mehr Zeit benötigen die Hunde. Gleich verhält es sich mit den Kosten. Es sollte auf jeden Fall genauso wie bei der Anschaffung eines ersten Hundes, gut überlegt werden, ob ein oder mehrere weitere Hunde in das Leben passen und ob man diesen gerecht werden kann. Ebenfalls beachtet werden sollte, dass nicht jeder Hund von einem weiteren Hund profitiert, es sollte also auch geschaut werden, ob man dem vorhandenen Hund wirklich einen Gefallen mit einem weiteren Hund tut.

Stimmen die Voraussetzungen und hat man viel Spaß und Freude an der intensiven Auseinandersetzung mit mehreren Hunden, kann die Mehrhundehaltung eine Bereicherung sein. Ebenso kannst du aber auch mit nur einem Hund, eine super tolle gemeinsame Zeit verbringen und für den Mehunde-Spaß-Faktor auch mal Hunde von Freunden einladen.

Falls du dir unsicher bist, ob ein Zweithund für dich und deinen Hund in Frage kommt, kannst du dich von unseren professionellen Hundetrainern im Trainer-Chat beraten lassen.

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Dein Sommer mit Hund – Die besten Tipps

Endlich ist es Sommer. Viele Menschen fiebern dieser Jahreszeit das ganze Jahr über entgegen. Für Hundehaltende mit ihren Vierbeinern hat der Sommer jedoch einige Herausforderungen parat. In diesem Artikel werden die wichtigsten Aspekte angesprochen, sodass du gemeinsam mit deinem Hund einen unvergesslichen Sommer erleben kannst.

Bevor die ganzen tollen Sachen, was du alles mit deinem Hund im Sommer machen kannst, vorgestellt werden, gibt es einige wichtige Sachen für die Hundesicherheit zu beachten.

Achtung vor Hitze!

Im Sommer darfst du deinen Hund niemals alleine im Auto lassen. Das Auto heizt sich innerhalb von Minuten so sehr auf, dass es lebensgefährlich für deinen Hund wird. Ab 20 Grad wird es für alle Hunde schnell gefährlich im Auto, für kurznasige Hunde schon früher. Dadurch, dass die Innentemperatur des Autos extrem schnell steigt, darf der Hund auch nicht für ein paar Minuten alleine im Wagen gelassen werden.

Die Gefahr der Hitzefalle im Auto ist mittlerweile vielen Hundehaltenden bekannt, eine weitere große Gefahr, die weitaus mehr Hundehalter sehr unterschätzen, ist die des heißen Asphalts. Bei einer Außentemperatur von 25 Grad Celcius, ist der Asphalt schon über 50 Grad Celcius heiß! Um sicher zu stellen, dass der Untergrund nicht zu heiß für deinen Hund ist, kannst du deinen Handrücken sieben Sekunden auf den Boden legen. Ist der Boden zu heiß für deine Hand, ist er es auch für die Pfoten deines Hundes. Auch wenn dein Hund problemlos über den Asphalt läuft, heißt es nicht, dass er keine Schmerzen hat. Oft haben die Hunde keine andere Wahl als zu laufen und verbrennen sich im Laufe der Zeit die Pfotenballen. Eine gute Faustregel ist es, ab 25 Grad Celcuis Außentemperatur jeden Untergrund kurz mit seinem Handrücken zu testen, bevor der Hund ihn betritt.

Was kannst du aber tun, wenn der Asphalt zu heiß ist?

Kleine Hunde können bis zur nächsten Wiese getragen werden. Mittlere und größere Hunde können in einem Hundebuggy zu der nächsten Wiese gefahren werden oder gleich mit dem Auto in das nächstgelegene Waldstück gebracht werden. Für alle Hunde bietet es sich aber an, die Hunderunden in den Morgen- und Abendstunden zu drehen und tagsüber die Hunde nur in den Garten oder auf die nächstgelegene Wiese für die Verrrichtung ihres Geschäftes zu bringen.

Neben der Verlegung der Hunderunden auf die Morgen- und Abendstunden, sollten ebenfalls alle sportlichen Aktivitäten auf den Morgen oder Abend verlegt werden. An besonders heißen Tagen oder wenn es sich nachts nicht abkühlt, sollten sportliche Aktivitäten komplett eingestellt werden. Sorge auch dafür, dass dein Hund stets genügend Wasser und einen kühlen Platz zur Verfügung hat.

Achtung Grannen!

Eine weitere Gefahr die im Sommer lauert, ist die der Grannen. Grannen wachsen an Wegrändern und können sehr gefährlich für den Hund werden. Die Granne bleibt im Hundefell hängen und bohrt sich durch die Haut in das Innere des Hundes. Aufgrund ihrer kleinen Widerhaken können die Grannen dann nur noch operativ entfernt werden. Im Sommer solltest du Wegränder mit Grannen mit deinem Hund meiden.

Viel Spaß im Wasser!

Aber neben einigen Gefahren, die man als Hundehaltender im Sommer beachten sollte, bietet diese Jahreszeit auch einiges an Spaß.

So sind viele Hunde begeisterte Wasserratten und freuen sich über einen Ausflug an einen See. Der Sommer ist die perfekte Jahreszeit für vielfältige Aktivitäten am Wasser. Wie wäre es mit Stand Up Paddling mit Hund? Hast du nicht die Möglichkeit an einen See zu fahren, ist vielleicht ein Hundeplanschbecken eine tolle Möglichkeit für deinen Hund sich abzukühlen. Einige Hunde haben auch viel Spaß sich eine Wasserschlacht mit dem Gartenschlauch zu liefern. Bei allen Aktivitäten mit oder am Wasser solltest du nur gut darauf achten, dass dein Hund nicht zu viel Wasser schluckt – dann droht eine Wasservergiftung!

Alternativen für wasserscheue Hunde:

Ist dein Hund keine Wasserratte, dann kannst du ihn drinnen mit verschiedenen Übungen beschäftigen. Wie wäre es einen neuen Trick aus unserer Pupy App zu üben oder ein Hundespielzeug für den Hund zu basteln? Oder du versteckst Leckerchen für deinen Hund in der Wohnung. Auch Kauartikel können deinen Hund im Sommer gut beschäftigen. Achte nur darauf, dass es kühl genug ist oder der Hund zwischendurch Pause zum Hecheln macht, um sich abzukühlen.

Ebenfalls freuen wird sich dein Hund über ein Hundeeis. Dieses kannst du ganz leicht selber machen, vielfältige Rezepte gibt es im Internet oder du besuchst ein Eiscafé, welches ebenfalls Sorten für den Hund anbietet (eine Kugel Vanille ist auch ab und zu eine Möglichkeit).

Und was ist mit Reisen?

Der Sommer ist auch eine beliebte Reisezeit. Leider führt dies dazu, dass gerade in den Sommerferien sehr viele Hunde ausgesetzt werden. Bitte kümmere dich früh genug um eine Betreuung für deinen Hund, wenn du ihn nicht mit in den Urlaub nehmen willst. Entscheidest du dich dafür gemeinsam mit deinem Hund Urlaub zu machen, organisiere bitte ebenfalls frühzeitig alles wichtige. Dann kann aber der gemeinsame Urlaub mit Hund wundervolle Erinnerungen bescheren.

Ultimative Tipp-Liste für einen tollen Hundesommer:

  • Achtung heißer Asphalt!
  • Kein Hund bleibt alleine im Auto!
  • Spaziergänge am Morgen und am Abend
  • Achtung Grannen!
  • Genügend Trinkwasser und einen kühlen Platz
  • Ausflug zum See: Schwimmen, Stand Up Paddling und mehr
  • Hundeplanschbecken oder Wasserschlauch
  • In der Wohnung oder Haus mit Kopfarbeit beschäftigen
  • Hundeeis selber machen
  • Hundebetreuung für den Urlaub frühzeitig organisieren oder Urlaub mit Hund planen
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Hund im Auto – Wie du mit deinem Hund entspannt auf Tour fahren kannst.

Das Auto ist ein beliebtes Transportmittel mit Hund. Wer mit seinem Vierbeiner in den Urlaub fahren möchte, weiß den Komfort des eigenen Autos zu schätzen. Für einen entspannten und sicheren Transport deines Hundes gibt es ein paar Grundregeln zu beachten, die wir dir heute vorstellen.

Gewöhne deinen Hund an den Transport im Auto

Bevor du mit deinem Hund länge Strecken fährst, sollte dein Hund an den Transport im Auto gewöhnt sein. Dazu gehört sowohl die Gewöhnung an die Fahr an sich als auch die Gewöhnung an die Sicherheitsvorrichtungen z.B. die Unterbringung in einer Transportbox oder die Fixierung durch einen Sicherheitsgurt.

In unserer App findest du Übungen, wie du deinen Hund sowohl an das Auto, als auch die Hundebox gewöhnen kannst.

Übelkeit während der Autofahrt vermeiden

Falls dein Hund anfällig für Übelkeit und Erbrechen während der Autofahrt ist, kannst du dem vorbeugen, indem du deinen Hund vor der Fahrt nur ein wenig zu fressen gibst oder je nach schwere der Übelkeit, die Situation vorher mit deinem Tierarzt besprichst.

Pausen

Ausreichend Pausen während der Fahrt sind nicht nur für dich als Fahrer wichtig, sonder auch für deinen Hund! Volle Rastplätze an der Autobahn, solltest du mit deinem Hund besser meiden, besonders ängstliche Hunde können durch den Lärm der Autobahn schnell gestresst werden. Nutze die Pausen, um auch mal von der Autobahn abzufahren und besonders bei langen Strecken ein Stück spazieren zu gehen. Auch ein Picknick gemeinsam mit deinem Hund ist eine tolle Idee.

Achte darauf deinem Hund genügend Flüssigkeit anzubieten.

Genügend trinken ist besonders im Sommer super wichtig für deinen Hund, daher biete ihm während eurer Reise immer wieder Wasser an. Es gibt Näpfe, die du auch während der Fahrt z.B. in die Box deines Hundes stellen kannst ohne dass Wasser verschüttet wird.

Achtung bei Hitze!

Zur Fahrt in den Sommerurlaub achtest du am besten darauf, dass du in den frühen Morgenstunden oder späten Abendstunden aufbrichst. Bedenke immer, dass sich dein Auto im Stau oder auch während einer längeren Fahrt aufheizen kann. Die Klimaanlage sollte nur in Maßen eingeschaltet werden, um eine Augenentzündung oder eine Erkältung bei deinem Hund vorzubeugen. Auch offen Fenster können die Augen deines Hundes reizen und zu Entzündungen führen.

Wir wünschen dir eine sichere Fahrt mit deinem Hund!

Dein Pupy-Team

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Können Hunde schwitzen? Tipps für deinen Hund im Sommer!

Endlich Sommer! Die Temperaturen steigen und wir lieben es, Zeit unter freiem Himmel zu verbringen. Doch auch wenn wir uns mit kühlem Eis oder einem Sprung ins Freibad schnell abkühlen können, sollten wir unseren geliebten Vierbeiner dabei nicht vergessen. Wir von Pupy zeigen dir, wie du die langen Sommertage mit deinem Hund genießen kannst.

Können Hunde schwitzen?

Hunde besitzen zwar wenige Schweißdrüsen an den Pfoten, jedoch dienen diese nicht primär dazu, die Körpertemperatur im Sommer zu regulieren, sondern viel mehr dazu, Duftstoffe zu hinterlassen. Die Thermoregulation beim Hund funktioniert über das Hecheln. Durch die Atmung gelangt Luft an die Nasen- und Mundschleimhäute und kühlt durch die Verdunstungskälte den Hund ab, so dass die Körpertemperatur stabil bleibt.

Trinken, Trinken, Trinken!

Achte besonders an heißen Tagen darauf, dass dein Hund genügend Wasser zu sich nimmt, ca. 50 ml pro kg Körpergewicht sind bei normaler Belastung nötig, an heißen Tagen darf es mehr als doppelt so viel sein! Viele Hunde trinken ausreichend, sofern ihnen Wasser zur Verfügung steht. Sollte dein Hund trotzdem wenig trinken, kannst du ein wenig Geschmack ins Wasser bringen, indem du z.B. Leberwurstpaste, Quark o.Ä. ins Wasser mischt oder das Futter von deinem Hund anfeuchtest. Denke bitte auch daran, unterwegs IMMER frisches Wasser mitzunehmen.

Lasse deinen Hund niemals allein im Auto, wenn die Sonne scheint!

Auch bei geringeren Temperaturen kann das Auto zum Backofen werden. Selbst bei 20 Grad kann das Auto innerhalb von 10 Minuten auf 27 Grad aufheizen. Bei 30 Minuten erreicht das Auto bereits einen kritischen Wert von 36 Grad. Nach einer Stunde sind es bis zu 46 Grad!!!

An einem normalen Sommertag steigen die Temperaturen auf etwa 25-30 Grad, bei diesen Temperaturen erreichen wir schon bei 10 Minuten kritische Temperaturen von ca. 40 Grad. Hier hat dein Hund nichts im Auto zu suchen! Lasse ihn während des Einkaufs am besten im kühlen Zuhause!

Verlege die Spaziergänge in die frühen Morgen- und späten Abendstunden.

Besonders zur Mittagszeit steigen die Temperaturen im Sommer stark an und nicht nur die Umgebungstemperatur, sondern auch der aufgeheizte Asphalt können deinem Hund schaden.

Wenn du doch mal Mittags mit deinem Hund vor die Tür musst, dann halte dich bitte immer auf Wiesen oder Waldboden auf. Du kannst mithilfe der Handprobe auch den Asphalt auf seine Erträglichkeit überprüfen, indem du deine Hand für ca. 2 Minuten flach auf den Boden hältst. Kannst du es aushalten oder verbrennst du dir schon die Finger?

Biete deinem Hund genügend Abkühlungen an.

Egal ob Hundeeis, ein schattiges Plätzchen oder einen Sprung in den Hundepool. All diese Sachen kannst du deinem Hund anbieten, damit er sich abkühlen kann. Auch spezielle Kühlmatten können von Hunden angenommen werden. Achte hier nur bitte darauf, dass dein Hund nicht zu lange auf der Matte liegen bleibt (10-20 Minuten maximal), so beugst du einer Unterkühlung vor. Auch das Fell deines Hundes sollte regelmäßig ausgebürstet oder bei bestimmten Rassen ggf. beim Hundefriseur den Temperaturen entsprechen gekürzt werden.

Vertraue deinem Hund!

Wenn dein Hund an einem heißen Tag nicht spazieren, trainieren oder spielen möchte, dann ist das völlig in Ordnung. Auch wir sind an heißen Tagen manchmal träge. Lasse deinen Hund selbst entscheiden, ob er aktiv werden möchte oder nicht. Biete ihm eine unserer Abkühlungen an, aber zwinge ihn nicht, das Eine oder Andere zu tun.

Lade dir jetzt die Pupy App herunter, um täglich kleine Fortschritte, im Training mit deinem Hund zu machen! Wir wünschen dir tolle Sommertage mit deinem Hund und hoffen, dass dir die Tipps gefallen!

Eurer Pupy Team