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Die 5 wichtigsten Kommandos, die dein Hund können sollte

Hunde können mehr als 200 verschiedene Begriffe lernen und sogar noch mehr Sichtzeichen. Doch gerade am Anfang solltest du den Fokus im Training mit deinem Hund auf die Grundkommandos lenken. Sozusagen die „Big 5“ der Hundekommandos!

Aber welche 5 Kommandos braucht dein Hund wirklich für ein harmonisches Miteinander?

„Hier“

Der Rückruf ist nicht ohne Grund die Königsklasse der Hundeerziehung. Denn ein sicherer Rückruf ermöglicht es, deinen Hund auch mal von der Leine zu lassen. Ein zuverlässiges Rückrufkommando kann deinen Hund und andere Lebewesen vor Gefahren und Unfällen schützen. Solange dein Hund noch nicht auf das Rückrufkommando hört, solltest du ihn unbedingt an einer Schleppleine führen.

„Nein“

Ja Verbote sind immer blöd, aber sie geben auch Struktur und Sicherheit! Mit einem gut trainierten Abbruchkommando kann dein Hund schon früh lernen, dass ein „Nein“ nichts Negatives für ihn darstellt, sondern eine klar gesetzte Grenze ist, die es sich lohnt einzuhalten. Für deinen Hund bedeutet das Kommando „Nein“, dass er sein gezeigtes Verhalten, z.B. Bellen unterbrechen soll. Ein Abbruchkommando sollte, wie jedes andere Kommando auch, positiv verstärkt werden und nie durch Strafe oder Gewalt trainiert werden! Hilfreich, wie bei jedem anderen Kommando auch, ist die Generalisierung – das Üben in verschiedenen Situationen.

„Aus“

Dieses Kommando kann Leben retten! Es gehört deswegen zu den Top 3 der Hundekommandos. Es bedeutet für deinen Hund: „Lasse das los, was du gerade in der Schnauze hast!“. Somit kann dieses Kommando präventiv für Giftköder und andere gefährliche Dinge sein, die dein Hund draußen aufnehmen könnte. Aber auch im Spiel mit deinem Hund ist es praktisch, wenn du ab und zu auch mal den Ball oder das Zergel zurück bekommst, nur so kann es auch Spaß machen!

„Platz“

Das „Platz“ oder „Leg dich“ ist ein sehr bekanntes Kommando und für unseren täglichen Alltag mit Hund auch sehr wichtig! Dein Hund lernt, sich auf Kommando hinzulegen und solange liegen zu bleiben, bis du das Kommando wieder auflöst. Dies ist besonders praktisch, wenn du in einem Restaurant bist oder dich unterwegs mit jemandem unterhältst. Mit dem Platz kannst du deinen Hund sozusagen in ein Stand-by-Verhalten schicken. Für ihn bedeutet es, bleibe solange liegen, bis ich dir etwas anderes sage.

OK!/Frei

Das Auflösekommando „OK!“ oder „Frei“ signalisiert deinem Hund, dass er seine jetzige Position wieder verlassen kann und sozusagen „frei“ wählen kann, was er als Nächstes tut. Mit diesem Kommando ist ein Kommando wie „Bleib“ zum Beispiel überflüssig. Dein Hund lernt, dass er bei jedem Kommando, egal ob „Sitz“, „Platz“ oder „Fuß“, solange das Kommando auszuführen hat, bis er deine Freigabe durch das Auflösekommando bekommt. Somit ist eine faire Verständigung zwischen dir und deinem Hund möglich.

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Von Sarah Mertes

Zertifizierte Hundetrainerin

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